Angelika & Christoph Hanler

Myanmar 2013 Hier geht es zur Bildgalerie Bagan ...

Heute gab es eine ganztägige Besichtigungen des Pagodenfeldes von Bagan mit über 5.000 Tempeln und Ruinen. Obwohl Bagan erwiesenermassen seit Beginn der christlichen Zeitrechnung bewohnt ist, begann das goldene Zeitalter der Stadt erst mit der Eroberung Thatons 1057 n.Chr. Auch beim 'Aureum Palace', einem weltbekannten Hotel, kamen wir vorbei

HTILO MINLO TEMPEL

König Anawrahta (1044 - 1077) begann mit dem Bau der Schwezigon Pagode, sie wurde aber erst von seinem Nachfolger, König Kyansittha um 1090 fertiggestellt. Die Pagode stand ursprünglich als nördliche Markierung der Stadtgrenze und zur Aufbewahrung einer von vier Repliken des heiligen Buddha. Die graziöse Glockenform der Stupa wurde zum Vorbild für fast alle in späteren Zeiten in Myanmar errichteten Stupa.

Der Htilominlo-Tempel ist ein buddhistischer Tempel und wurde unter König Nandaungmya (reg. 1211-1230) in den ersten Jahren seiner Regierungszeit vollendet und ist damit einer der letzten großen, in Bagan gebauten Tempel. Ihre Namen beziehen Tempel und König aus dem Wahlverfahren, dem Nandaungmya (auch Htilominlo genannt) sein Königtum verdankt: Sein Vater Narapatisithu versammelte seine fünf Söhne um einen weißen Schirm; derjenige wurde zum Kronprinzen erwählt, zu dem sich der Schirm hinneigte. Angeblich fand die Wahl an dem Ort statt, wo jetzt der Htilominlo-Tempel steht.

Einer der schönsten, grössten, besterhaltensten und meistverehrtesten Tempel in Bagan ist der ANANDA PAHTO. Es wird angenommen, dass er um 1105 von König Kyanzittha erbaut wurde. Der perfekt proportionierte Tempel kündigte stilistisch das Ende der frühen Bagan Periode und den Beginn der Mittleren Periode an.

Die Dörfer rund um Bagan sind in Myanmar für die Herstellung der feinsten Lackwaren bekannt. In einer Lackwarenwerkstatt durften wir künstlerische Tätigkeiten der BurmesInnen bestaunen.

Quellen:
Dertour
Wikipedia

Hier geht es zur Bildgalerie Bagan ...